VLC 3.0.22 veröffentlicht — Hardware-Dekodierung & Streaming-Fixes
Vor 3.0.23 lieferte VideoLAN Anfang 2026 3.0.22 mit Fokus auf zwei Bereiche, die den Alltag der Nutzer betreffen: Zuverlässigkeit der hardwarebeschleunigten Dekodierung und Netzwerk-Streaming. Wenn Sie Ruckeln bei 4K-HEVC oder unzuverlässige Chromecast-Sitzungen hatten, war diese Version direkt auf Sie ausgerichtet.
Hardware-Dekodierung
3.0.22 enthielt Fixes für DXVA2/D3D11VA unter Windows mit aktuellen NVIDIA-Treibern, ein bekanntes Problem, bei dem 10-Bit-HEVC-Streams auf AMD-GPUs Artefakte erzeugten, sowie bessere AV1-Dekodierung über D3D11VA und VA-API. Nutzer mit älteren Treibern profitierten am meisten — oft reichte allein das VLC-Update, um „grüne Artefakte bei 4K" zu beheben, ohne den Treiber anzufassen.
Streaming und Casting
Das Chromecast-Modul erhielt Puffer-Verwaltungs-Fixes, die Unterbrechungen mitten im Film bei langen Casts stoppten, und der Standardpfad des Netzwerk-Caches wurde für IPTV-Nutzer abgestimmt. Auch die RTSP-Fehlerbehandlung wurde bereinigt, wodurch sich die Zahl der „VLC is unable to open the MRL"-Fälle bei fehlerhaften Servern verringerte.
Interface und Extras
Eine kleine Reihe von Qt-Interface-Regressionen wurde behoben (Kontextmenü-Probleme unter Linux, Untertitelspur-Wechsel unter macOS), und das VLM-Modul (VideoLAN Manager) erhielt Wartungs-Fixes, die Hobby-IPTV-Setups nutzen.
Update-Pfad
3.0.22 wird von 3.0.23 abgelöst — wenn Sie auf 3.0.22 sind, ist ein erneutes Update empfohlen, aber die hier beschriebenen Fixes sind bereits in 3.0.23 enthalten.