VLC 3.0.23 veröffentlicht — Neuigkeiten und Update-Anleitung
VideoLAN hat VLC 3.0.23 veröffentlicht, das 24. Update des 3.0-„Vetinari"-Zweigs. Wie bei den jüngsten 3.0.x-Versionen liegt der Schwerpunkt auf Stabilität und Sicherheit statt neuen Funktionen: Dutzende Demuxer-, Dekoder- und Interface-Fixes plus ein Sicherheits-Patch für einen Pufferüberlauf, der einige Stream-Formate betraf. Dieser Artikel schlüsselt auf, was sich wirklich geändert hat und wie Sie aktualisieren.
Was im Update steckt
Die wichtigsten Änderungen in 3.0.23 betreffen die Demuxer (die Komponenten, die Containerformate wie MP4, MKV, TS und AVI lesen). Mehrere seltene, aber ärgerliche Bugs sind behoben — Suchfehler bei fragmentierten MP4, Audio-Pops nach Pause bei manchen MKV-Dateien und ein Absturz bei abgeschnittenen TS-Streams. Die Version enthält auch das übliche Auffrischen der Drittanbieter-Bibliotheken: FFmpeg-Fixes, aktualisiertes libbluray und Härtung des Netzwerk-Stacks.
Sicherheitsrelevanz
Der wichtigste Grund für ein Update ist eine behobene Schwachstelle in der Art, wie VLC bestimmte Untertitel- und Stream-Formate parst. Für die Ausnutzung war eine bösartige Mediendatei nötig, aber ein Update mit einem Klick beseitigt das Risiko vollständig. VideoLAN veröffentlicht keine weiteren Details, bis betroffene Nutzer aktualisiert haben.
Ein großer Sprung?
Nein — 3.0.23 ist ein Point-Release. Wenn Sie auf einem 3.0.x-Build sind, ist das Update ein direkter Ersatz, der Einstellungen und Wiedergabelisten erhält. Wenn Sie noch VLC 2.x nutzen, erwartet Sie eine deutlich andere (und leistungsfähigere) Oberfläche.
So aktualisieren Sie
VLC öffnen und Help → Check for Updates verwenden oder das neue Installationsprogramm von der offiziellen Seite (videolan.org/vlc) herunterladen und über die bestehende Installation ausführen. Unter Linux über den Paketmanager aktualisieren: sudo apt upgrade vlc, sudo dnf upgrade vlc oder sudo pacman -Syu. Auf Android über Google Play oder F-Droid.
Was gleich bleibt
VLC 3.0.23 bleibt ein 32-Bit-/64-Bit-Universalplayer mit derselben Hardware-Dekodierung, derselben Skin-Engine und derselben Lua-Erweiterungsunterstützung. VLC 4.0 ist noch in Entwicklung; die 3.0-Linie bleibt der empfohlene stabile Zweig für den produktiven Einsatz.