VLC 4.0-Vorschau: Was wir über die nächste große Version wissen
VLC 4.0 ist seit Jahren in Entwicklung. Es ist eine Neuentwicklung von Grund auf: eine neue Oberfläche (das „VLC-4"-Medienbibliothek-Modell), eine neu geschriebene Audio-/Video-Pipeline und bessere Integration moderner Anzeigestandards. Stand Mitte 2026 ist es weiterhin eine Vorabversion — VideoLAN hat kein finales Veröffentlichungsdatum angekündigt. Hier ist, was Nutzer erwarten können und was das praktisch bedeutet.
Eine neue Oberfläche, ein neues Denkmodell
VLC 4 wechselt vom klassischen Wiedergabelisten-Fenster zu einer medienbibliothek-zentrierten Oberfläche (ähnlich modernen Musik-Apps): Artwork, Metadaten und Browsen zuerst. Langjährige Nutzer können ein klassisch-ähnliches Layout aktivieren, aber das Standard-Design wird sich stark von VLC 3 unterscheiden.
Unter der Haube
Die Video-Pipeline wird um moderne GPU-Dekodierung und -Ausgabe herum neu geschrieben (Vulkan/Direct3D12/VA-API), mit besserem HDR-Passthrough und flüssigerem Suchen. Die Audio-Seite erhält eine neue Ausgabearchitektur. Das sind die Änderungen, die irgendwann viele der auf dieser Seite behandelten Ruckel- und Schwarzbild-Klassen von Problemen beheben werden.
Kompatibilität
VLC 4.0 behält dieselbe offene Codec-Basis (FFmpeg) und läuft weiterhin auf Windows, macOS, Linux und Android. Für 3.x entwickelte Skins und Lua-Erweiterungen müssen angepasst werden — die Erweiterungs-API ändert sich.
Jetzt wechseln?
Nein — nicht für den produktiven Einsatz. Vorab-Builds sind zum Testen und für Feedback. Die stabile Empfehlung bleibt VLC 3.0.23, das Sicherheits- und Stabilitäts-Fixes erhält. Wenn 4.0 den Release-Candidate-Status erreicht, veröffentlicht diese Seite einen vollständigen Migrationsleitfaden.